Verarbeitungsunternehmen der Lebensmittelbranche, egal ob für Milch-, Fleisch- oder Backprodukte, stehen ständig vor neuen Herausforderungen. Nicht nur die Nachhaltigkeit der Produkte, sondern vor allem die Finanzierbarkeit steht dabei immer mehr im Mittelpunkt der Diskussion. Vor allem die Schaffung von neuer Liquidität ist hier ein wichtiger Baustein in der Finanzierungsstrategie, da immer mehr investiert werden muss, um die gestiegene Nachfrage zu stillen. Wer Schritt halten will, muss in technologisch innovative Anlagen und Maschinen investieren sowie alternative und kreative Finanzierungswege finden. Dem gegenüber erschweren aber steigende Rohstoffpreise und Energiekosten die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Lebensmittelindustrie. Wichtig ist daher eine solide Eigenkapitalausstattung in Kombination mit einer Flexibilität und Wachstum gewährleistenden Fremdkapitalaufnahme.
Verarbeitungsunternehmen haben automatisch höhere Ausgaben im Einkauf und in der Verarbeitung der Rohstoffe. Gefragt sind daher Finanzierungskonzepte, die an alternativer Stelle ansetzen, so beispielsweise bei der IT- oder Maschinenfinanzierung. Eine flexible und budgetschonende Lösung kann hier das Leasing geben.
Klassischerweise ist Leasing eine Möglichkeit zur Investitions- und Anlagenfinanzierung beispielsweise für Labor-, Wiege- oder Messtechnik. Die Investition kann hierbei über die Laufzeit aufgeteilt, die Anlage aber sofort in Betrieb gehen. „Pay as you earn“ nennt die Branche dieses Prinzip und meint die Unabhängigkeit der technischen von der wirtschaftlichen Nutzungsdauer. in weiteres nützliches Instrument für das Management der Liquidität eines Unternehmens bietet darüber hinaus das Leasen von IT und Telekommunikationsanlagen.
Ein Unternehmen kann seine IT/TK über einen ausgewählten Lieferanten auswählen und diese anschließend budegtneutral leasen. Auch Software und Lizenzen können hier einbezogen werden. Dabei werden technologische Neuerungen preiswert, flexibel und ohne großen Administrationsaufwand finanziert und gleichzeitig liquide Mittel für strategische Zwecke freigesetzt.
Dass die Lebensmittelindustrie diesen modernen Finanzierungskonzepten offen gegenüber steht, zeigen Beispiele deutscher Verarbeitungsunternehmen. Hierbei werden Maschinen über das flexibles Leasingmodell finanziert. Ähnlich einem Kreditrahmen wird ein maximales Finanzierungsvolumen vereinbart, welches flexibel ausgeschöpft werden kann. Somit können über diese frei verfügbaren Investitionsvolumina sämtlich Neu- und Erweiterungsinvestitionen in den bestehenden Vertrag budgetneutral einbezogen werden, ohne dass sich die Leasingrate erhöht. Was zuvor über Fremd- oder Eigenkapital finanziert wurde, wird nun klar kalkulierbar. Im Vordergrund steht hier klar der Nutzen dieser betriebswirtschaftlichen Gegenstände und nicht der alleinige Besitz. Auch wurde hier die gesamte IT inklusive Software-Lizenzen finanziert, um den technologischen Wandel zu finanzieren bei gleichzeitiger Optimierung der Wachstums- und Liquiditätsstrategie.
Über Comprendium
Mit rund 30 Jahren Erfahrung und einem Portfolio von über 600 Millionen Euro ist die Comprendium Financial Services Gruppe einer der führenden banken- und herstellerunabhängigen Anbieter von strukturierten Finanzierungslösungen in Europa für Großunternehmen, Mittelstand und öffentliche Auftraggeber. Comprendium bietet Finanzierungskonzepte für ITK, Anlagen und Maschinen sowie Medizin- und Labortechnik. Ebenfalls gehören die Finanzierung von Forderungen und das Leasing von immateriellen Wirtschaftsgütern wie Marken, Patente und Lizenzen zum Leistungsspektrum von Comprendium.